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Rötlich glänzend und sehr wichtig für unseren Körper

Aus unserer Serie: Kolloidale Metalle

 

Kupfer gehört zu den ersten Metalle, die die Menschen verarbeiten konnten. Das Halbedelmetall ist relativ weich und gut formbar, es leitet sehr gut Strom und Wärme. Diese Fakten kennen wir – wie wichtig Kupfer für unseren Körper ist, wissen dagegen nicht viele Menschen.

Kupfer ist Bestandteil vieler Enzyme und daher ein lebenswichtiges Spurenelement. Der tägliche Bedarf eines Erwachsenen beträgt 1-1,5 mg. Auch für die Blutbildung, speziell zur Entstehung von Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) wird Kupfer benötigt. Ebenso ist Kupfer für die Aufnahme von Eisen im Magen-Darm-Trakt mitverantwortlich und an der regelmäßigen Neubildung der Erythrozyten (rote Blutkörperchen) beteiligt. Kupfer ist ein strukturbildendes Element, welches das Bindegewebe, Kollagenfasern und Elastin aufbaut und in Form hält. Für optimalen Hauptschutz wird Melanin benötigt und bei Bedarf gebildet, wobei Kupfer eine zentrale Rolle spielt. Es wirkt immunanregend und entzündungshemmend. Deshalb wirkt kolloidales Kupfer wie ein Jungbrunnen – die Einnahme zögert sogar das Ergrauen der Haare heraus.

 

Was ist kolloidales Kupfer?

Bei echtem kolloidalen Kupfer handelt es sich um sehr feine Kupferpartikel, die in Wasser schweben und keine Verbindung mit dem Wasser eingehen – im Gegensatz zu ionischen Kupferlösungen. Die Größe der einzelnen Teilchen liegt zwischen 1 und 20 Nanometer (1 nm = ein milliardstel Meter). Die Partikel dieser flüssigen Dispersion können durch verschiedene Herstellungsverfahren entstehen, die je nach Verfahren einen erheblichen Einfluss auf die Eigenschaften und Qualität haben.

 

Vorteile von kolloidalem Kupfer

  • Sorgt für Struktur und Elastizität von Knochen, Bindegewebe und Blutgefäßen
  • Antioxidative Wirkung
  • Verbessert den Feuchtigkeitsgehalt der Haut
  • Baut überschüssige Hormone ab
  • Aktiviert den Enzymstoffwechsel
  • Antibakterielle und desinfizierende Wirkung
  • Gleicht die Aktivität der Schilddrüse aus

Anwendungsgebiete für kolloidales Kupfer

  • Hilft bei Anämie, Eisenmangel
  • Nach Antibiotika-Therapien, bei Einnahme von Magensäurehemmern
  • Bei starkem oxidativem Stress, z. B. Rauchen
  • Gegen Störungen des Magen-Darm-Trakts
  • Lindert Histaminintoleranz
  • Hilft bei Verbrennungen und verbessert die Wundheilung

Auf die Herstellung kommt es an

Mit dem Hochvolt-Plasmaverfahren mit 10.000 Volt  und bei ca. 3500 °C erreicht man bei korrekter Anwendung die bestmögliche Qualität der Kolloide: kleinste Teilchengröße, höchster Energiegehalt, lange Haltbarkeit, Schwebezustand. Es ist wirkungsstärker, energiereicher und haltbarer, hat weniger Ablagerungen und ist überdosierungsfrei.

 

Vergleich der Herstellungsverfahren

Ionische Lösung

Ionen lösen sich durch Elektrolyse vom Elektrodenmaterial ab und gehen eine Verbindung mit dem Wasser ein.

Kolloidale Dispersion

Durch Plasmaverdampfung werden winzige Kolloide aus dem Elektrodenmaterial gelöst und im Wasser schlagartig abgekühlt (kondensiert). Die hochenergetischen und elektrisch geladenen Kolloide schweben im Wasser, ohne eine Verbindung damit einzugehen, und geben ständig Kupfer-Ionen ab.

Bei kolloidalem Kupfer, das nach dem Hochvolt-Plasmaverfahren hergestellt wird, schweben die kolloidalen Teilchen, sie stoßen sich gegenseitig ab, lagern sich nicht ab und gehen keine Verbindungen mit anderen Substanzen ein. Man scheidet sie einfach über den Urin aus.

Mehr über die verschiedenen Herstellungsverfahren von kolloidalen Metallen lesen Sie hier.

Hinweis zum Kauf von kolloidalem Kupfer

Kolloidales Kupfer darf nicht als Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Arzneimittel deklariert werden. Die Produkte werden einfach unter dem Begriff „Kolloidales Kupfer“ verkauft. Deshalb achten Sie unbedingt auf die Angabe des Herstellungsverfahrens. Es liefert wichtige Informationen über die Qualität, Teilchengröße, Konzentration, Kolloidenergie und Haltbarkeit.

Hochvolt-Plasmaverfahren