Was ist Silizium eigentlich?

Silizium (Si) ist nach Sauerstoff das zweithäufigste Element auf unserer Erde. Sauerstoff ist ohne Frage absolut lebensnotwendig und wird mit Recht als essentiell bezeichnet. Dagegen wird das zweithäufigste Element bis heute als nicht essentiell eingestuft – wie kann es sein, dass laut Wissenschaft und Experten Silizium keine große Bedeutung im Stoffwechsel haben soll?

Silizium ist ein Halbmetall und besitzt damit Eigenschaften von Metallen und Nichtmetallen. Elementar, also in Reinform, kommt Silizium in der Natur nicht vor, meist ist es als chemische Verbindung aus mindestens zwei oder drei Elementen vorhanden. Bekannt sind Siliziumverbindungen als: Zeolith, Klinoptilolith, Bentonit, Montmorillonit, Siliziumdioxid, Kieselsäure und Kieselerde.

Kolloidales Silizium

Eine Sonderrolle nimmt kolloidales Silizium ein, da es in Reinform (meist 99,99 % Reinheit) vorliegt, bzw. hergestellt werden kann. Es muss jedoch klar unterschieden werden zwischen ionischen Siliziumlösungen (sind der Definition nach keine Kolloide) – herstellt im Elektrolyseverfahren (9 bis 10.000 Volt) – und echtem kolloidalen Silizium, das als kolloidale Dispersion vorliegt und z. B. im Hochvolt-Plasmaverfahren mit 10.000 Volt und einem 3.000 bis 4.000 Grad heißen Plasma hergestellt wird.

Da Silizium (wie auch Germanium) ein extrem sprödes Element ist, gelingt weltweit nur Wenigen die Herstellung im Hochvolt-Plasmaverfahren mit 10.000 Volt. Die Vorteile und positiven Eigenschaften von kolloidalem Silizium im Gegenteil zu den ionischen Siliziumlösungen sind grundlegend und sehr bedeutend in Bezug auf Effekte im Stoffwechsel, Reaktionsenergie, Bioverfügbarkeit, Nutzen, Risiken und Produktpreise.

Zeolith, Klinoptilolith

Beim Zeolith sind Aluminium- und Siliziumatome durch Sauerstoffatome fest miteinander verbunden = das ergibt eine äußerst feste und stabile Gitterstruktur. Selbst höhere Temperaturen oder Magensäure kann diese Verbindung nicht lösen, auch wenn immer wieder Meldungen verbreitet werden, dass „Aluminium sich aus dem Zeolith lösen und dem Körper schaden würde“. Würde sich das Aluminium aus der Struktur lösen, würde das gesamte Gerüst in sich zusammenbrechen und der Jahrtausende alte positive Erfahrungsschatz mit dem Vulkangestein würde sich in Luft auflösen. Immer wichtiger wird die Unterscheidung zwischen Fakten/Erfahrungen auf der einen Seite und Propaganda/Pseudowissenschaft auf der anderen Seite.

Lässt sich die Einstufung von Silizium als nicht essentielles Element mit Bio-Logik erklären?

Es gehört schon eine Menge Ignoranz, Arroganz und pseudowissenschaftliches Argumentieren dazu, um diese Einstufung als „wissenschaftlich gesichert“ zu kommunizieren und letztendlich Millionen von Menschen damit zu schaden. Nach mehr als zwei Jahren „Corona-Propaganda“ und 70 Jahren Viren-Hokuspokus sollten bei jedem selbstdenkenden Menschen die Alarmglocken läuten und wir sollten in Betracht ziehen, unsere Gesundheit wieder in die eigenen Hände und Verantwortung zu nehmen. Ärzte, Therapeuten, Berater und „Experten“ dürfen dabei gern beratend zur Seite stehen – wobei immer klar sein sollte: „Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing“.

Ist Silizium ein Master-Element?

Master-Elemente sind aus unserer Sicht besonders wichtige Elemente für unseren Körper und Stoffwechsel, da sie eine übergeordnete Rolle einnehmen, ob als Strukturelement oder durch ihre Funktion und Eigenschaften.

Zeolith als Klinoptilolith (Siliziumverbindung) hat seit Jahrtausenden die natürliche Fähigkeit, im gesamten Körper Gift- und Schadstoffe über seine spezielle Kristallgitterstruktur zu binden und damit zur Ausscheidung zu bringen. Äußert bemerkenswerte, aber bisher kaum kommuniziert: Silizium hat zwei weitere Eigenschaften, die unser Körper nutzt und bei Siliziummangel auf Dauer zu vielfältigen gesundheitlichen Störungen und Symptomen führen:

  • Silizium beeinflusst wesentlich die gesamte Stabilität und Struktur im Körper, reguliert die Strukturbildung, Elastizität und Flexibilität der strukturbildenden Gewebe und des Gefäßsystems
  • Silizium ist maßgeblich an der Energiebildung und Energieumwandlung durch seine piezoelektrischen Eigenschaften beteiligt. Speziell die Herzzellen sind abhängig von einer ausreichenden Siliziumzufuhr – je mehr und bioverfügbarer, desto besser
Zeolith_Abbaugebiet
Silizium: Zeolith-Pulver
Zeolith: mikroporöse_Struktur

Unterschiedliche Zeolithe (mikroporöser Vulkangestein) unterscheiden sich durch ihre geografischen Abbaugebiete in Zusammensetzung und Eigenschaften. Der gemeinsame Nenner bei allen ist, dass sie im Rahmen von Vulkanausbrüchen und anschließendem Kontakt mit Wasser / Meerwasser und den darin befindlichen Mineralien und Salzen zu dem wurden, was sie jetzt sind: mikroporöses Vulkangestein. Mikroporös bedeutet in diesem Zusammenhang: Dieses Gestein hat wie ein Schwamm viele kleine Löcher – je mehr und kleiner die Löcher sind, desto besser kann Zeolith wie ein Schwamm den „Müll“ im Körper aufsaugen, binden und so zur Ausscheidung bringen.

 

Silizium-Spiegel: Was und wie beeinflusst er?

  • Baustoff für Knochen, Knorpel, Bindegewebe mit Elastin und Kollagenfasern
  • Energiebildung der Herzmuskelzellen und Reizverarbeitung
  • Schönheit von Haut, Haare und Nägel
  • Elastizität der Sehnen und Bänder
  • Stabilisiert das Bindegewebe, wirkt der Entwicklung von Cellulite entgegen
  • Energiebildung / Zellenergiestoffwechsel
  • Elastizität des Gefäßsystems: Gefäßwände, Arterien, Venen, Kapillaren
  • Regulierung der Immunfunktionen, Entzündungen

Bisheriges Fazit

Silizium als Zeolith, Siliziumdioxid oder kolloidales Silizium ist aufgrund seiner Eigenschaften und Funktionen ein Master-Element.  Welches Mineral/Metall könnte dem Silizium den Platz streitig machen?

 

Weiter in Teil 2 (coming soon)